schreib@wasueber. . . die Überarbeitung des Blog

Die Sonne lacht, der Körper schwitzt, Zeit sich einmal wieder mit dem Blog zu beschäftigen. Zugegebener Maßen habe ich schreib@wasueber in den letzten Monaten ein wenig vernachlässigt, um nicht zu sagen brach liegen gelassen. In den letzten Tagen habe ich aber wieder eine gewisse Lust am Schreiben gefunden.

Was wird sich ändern?

Für den Leser wird sich nicht viel verändern. Wie gewohnt werde ich in erster Linie Bücher rezensieren, die ich gelesen habe und rein subjektiv für gut oder schlecht befunden habe.

Vielleicht entwickelt sich schreib@wasueber auch weiter zu einem Reiseblog, jedenfalls möchte ich hier meine Eindrücke von der anstehenden Canada Reise schildern.

Genauso gut kann ich mir die Fortentwicklung von schreib@wasueber zu einem reinen Laufblog vorstellen, neben dem Lesen, meine zweite große Leidenschaft.

Ob es Mit dem Wiki geht es nicht weitergeht kann ich noch nicht sagen, denn die Pflege und Befüllung gestaltet sich schon sehr aufwendig. Auch habe ich mir die Frage gestellt, ob ein Wiki noch zeitgemäß ist, aber diese Frage muss man sich wohl in Zeiten von Youtubern aller Art auch für den herkömmlichen Blog stellen.

Um dem ganzen hier einen neuen drive zu geben, habe ich ein neues WordPress Template von Elmastudio aufgesetzt, das schreib@wasueber deutlich schlanker und aufgeräumter darstellt. Alles soll klarere Linien haben und weniger verspielt sein. Da werde ich in den nächsten Wochen noch etwas nachschärfen.

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… einen nicht gefinischten Marathon und wie man mit Achim Achilles die (Schreib)-Faulheit besiegt

Heute soll es sein, ein neuer Beitrag, nachdem ich den Blog jetzt mehr als ein halbes Jahr nicht bedient habe. Es gab tausend andere Dinge zu erledigen und Einschnitte zu verarbeiten, in den letzten Monaten. Unter anderem eine akribische Marathon Vorbereitung, die mich locker ins Ziel hätte führen müssen, wenn nicht bei KM 23 der Oberschenkel „zu“ gemacht hätte und nichts mehr ging. Hätte, hätte, Fahradkette…. ihr kennt den Spruch. Ganz schlecht für das Ego und eine andauernde „Null-Bock Phase“, was das Training angeht… insbesondere, wenn es im Oktober in Köln dann endlich klappen soll.

Was hat das jetzt alles mit Achim Achilles zu tun?

Wer ihn nicht kennt, Achim Achilles ist das gewählte Pseudonym von Hajo Schumacher (Journalist), unter dem er sich zu Themen rund um das Laufen äußert. Bisweilen böse frotzelnd, teilweise zynisch und teilweise messerscharf in der Analyse. Ich habe seine Bücher rund um das Thema Laufen verschlungen, nicht etwa, weil er brillante Neuigkeiten parat hätte, sondern weil er dem geneigten Laufsport-Leser, pointiert den Spiegel vorhält… und insbesondere weil er gerne über Walker lästert.

Letzte Woche also durfte ich, bei sonnigstem Wetter auf der heimischen Terrasse, einem Gespräch aus einem der nachbarschaftlichen Gärten folgen, in dem ein „Versicherungs-/Banken-Fuzzi“ versucht hat seinen lieben Verwandten irgendeinen Unsinn anzudrehen, damit sie „später Mal“ (Rente) „gut aufgestellt sind“. Dies erfolgte in einer derartigen Lautstärke, dass es nur zwei Handlungsalternativen gab. Da ich nicht zur Gewalt neige, schied Alternative eins aus. Alternative 2 war, Kopfhörer auf und sich Podcast Folge 21 von Achim Achilles anhören.

Da kam dann mein Buch-Tipp für die nächsten vielleicht drei Tage. „Hochdeutschland“ von Alexander Schimmelbusch.

Schimmelbusch schreibt lustig, böse und sehr klug. Sein Protagonist ist Investmentbanker und erkennt den Abgrund auf den sich Deutschland zu bewegt. Vortrefflich beschreibt er den Zustand unserer Regierungskaste und offenbart die Mechanismen des Investmentbanking mit spitzer, pointierter Feder. 213 Seiten, erschienen bei Tropen, die sich für alle lohnen denen diese Republik immer suspekter wird.

Informationen zum Buch:
Alexander Schimmelbusch: Hochdeutschland
ISBN: 978-3-608-50380-7
Tropen 2018

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… ein Wiki gegen die Leseblockade

Es ist nicht lange her, da schrieb ich an gleicher Stelle über meine derzeitige Unlust mich mit diversen (langatmigen) Büchern zu beschäftigen. Was macht man da am besten? Wie im richtigen Leben, etwas Abstand suchen und zwischendurch etwas anderes machen. Durch Zufall stieß ich im Internet auf einen Beitrag, der sich mit dem Betrieb eines Wikis (in Anlehnung an Wikipedia) für die eigenen Zwecke beschäftigt. Da dachte ich mir, ob es wohl möglich ist einen Wiki mit meinem Blog zu verknüpfen, um aus der Kombination einen Mehrwert zu generieren.

Gesagt getan.

Meine Wahl viel auf das frei erhältliche Tool MediaWiki. Die Installation und Konfiguration ist für den (etwas) versierten Anwender einfach. Danach muss man sich mit der notwendigen Nomenklatur bei der Beitragserstellung auseinandersetzen. Diese erinnert eher an Programmierung (ist aber keine). Diese ist, auch für den “Nicht-Nerd” recht einfach zu erlernen. Unzählige Anleitungen gibt es im Internet.

Da ist also das Wiki zu schreibwasueber.de, erreichbar unter wiki.schreibwasueber.de.

Da ich mir gerne etwas Hüftgold anfuttere, um danach meine Jogging Einheiten und Halbmarathon Teilnahmen zu rechtfertigen, gibt es wohl keinen geeigneteren ersten Beitrag, als die Zubereitung einer Currywurst mit selbstgemachter Currysauce.

Mitmachen erwünscht.

To be continued.

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… elementare Fragen über den Sinn des Lebens

Als mich gestern in der örtlichen Buchhandlung das Buchcover “Das Cafe’ am Rande der Welt” von John Strelecky, erschienen bei dtv, quasi Ansprang und ich einmal mehr meinem “kauf mich” Reflex nachgab hatte ich die Erwartungshaltung, dass ich esoterisch angehauchtes Schriftgut erworben habe. Ich hatte keine Idee von dessen faszinierender Wirkung. Dies sollte sich nach rund 120 Seiten innerhalb weniger Stunden ändern.

John Strelecky bereitet elementare Fragen zugänglich auf, ohne das der Leser ein Philosophie Studium vor der Lektüre absolvieren muss.

Warum bist Du hier?

Hast Du Angst vor dem Tod?

Führst Du ein erfülltes Leben?

Das sind die drei Fragen, mit denen Strelecky’s Protagonist John in einem “Das Cafe’ am Rande der Welt” konfrontiert wird. Der gestresste Manager John wird durch die Begegnung mit den Charakteren Casey, Mike und Anne dazu gezwungen, sich mit den existentiellen Fragen des eigenen “Zwecks der Existenz” oder auch den Sinn des Lebens auseinanderzusetzen. Ein sehr gutes Frühstück und einige sinnstiftende Geschichten später erlangt John Selbsterkenntnis und gibt sich selbst die Antworten auf die Fragen:

Warum bist Du hier?

Hast Du Angst vor dem Tod?

Führst Du ein erfülltes Leben?

Ich habe dieses Buch verschlungen und blieb am Ende mit der existenziellen Frage zurück:

“Warum bin ich eigentlich hier?”

Informationen zum Buch:
John Strelecky – Das Cafe’ am Rande der Welt – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens
dtv 2016 (29. Auflage)
ISBN: 978-3-423-20969-4