Artikel
0 Kommentare

… den Wunsch keine Wasserkästen mehr zu schleppen

Wer kennt das nicht? Immer wieder Samstag die Fahrt zu dem Getränkemarkt des Vertrauens, um leere Wasserkästen abzuliefern und volle in den Kombi zu wuchten. Hat schon einmal jemand ausgerechnet, wie oft man jeden Wasserkasten in die Hand nimmt? Mindestens vier Mal darf man das schwere Teil (multipliziert mit der Anzahl der Wasserkästen) auf dem Weg vom Getränkeshop bis in den heimischen Keller in die Hand nehmen. Richtig, so schwer sind die Wasserflaschen aus Plastik ja nicht, aber sein wir doch mal ehrlich. Aus einer Glasflasche schmeckt Wasser tausend Mal besser, als aus so einem Plastikteil … dafür sind dann natürlich Wasserkästen mit Glasflaschen auch noch einmal unendlich schwerer. Als alter Hypochonder ist es darüber hinaus schwierig, wenn Glasflaschen dann doch einmal angeschlagen sind, den Inhalt mit Genuss doch noch zu verzehren.

Was also tun sprach Zeus? Wasser Genuss aus der Glasflasche, ohne sich jede Woche dem Bandscheibenvorfall ein Stück näher zu bringen. Die ultimative Lösung war für uns der Sodastream Crystal. Herkömmliches Leitungswasser, das ja bekannter Maßen zum Teil eine deutlich höhere Qualität hat als diverse Mineralwasser, wird in eine Glasflasche gefüllt, ab in den Sodastream. Durch mehrfaches drücken wird Kohlensäure in das Wasser gepumpt. Gerät öffnen, Mineralwasserflasche entnehmen und genießen. Also ab in den örtlichen Saturn und das Angebot mit drei Glasflaschen wahrgenommen. Wer es mag kann dem Wasser durch verschiedene, erhältliche Sirups auch noch Geschmack zuführen. Für den Puristen ist dies entbehrlich. 

Ein tolles und auch stylisches Gerät. Der Rücken wird es danken.

Artikel
0 Kommentare

… More Power. Lauf dich frei!: Vom übergewichtigen Kettenraucher zum Marathonläufer – eine Erfolgsgeschichte

IMG 3773

Für die Vorbereitung zu meinem ersten Marathon am 5. Juni 2016 in Duisburg habe ich mir, als Kopfmensch, natürlich erst einmal ein paar Bücher zum Thema „Marathon schaffen und überleben“ gekauft. Dann aber bin ich über die Kolumne von Mike Kleiß in der Welt gestolpert und habe schon so viele Tränen (insbesondere bei seinem Emanzipationsartikel für Männer) gelacht, dass ich mir erst einmal sein Buch „More Power. Lauf dich frei!: Vom übergewichtigen Kettenraucher zum Marathonläufer – eine Erfolgsgeschichte“ gekauft habe.

Da findet man sich direkt wieder. Zwar habe ich in meinem Leben noch nie großartig etwas mit Rauchen zu tun gehabt und startete auch nicht mit diesem Ausgangsgewicht, aber den inneren Schweinehund, den Mike Kleiß so vortrefflich beschreibt, treffe ich regelmäßig. Ich bin gespannt, wie das Buch jetzt nach den ersten Kapiteln weitergeht und werde abschließend berichten.

Artikel
0 Kommentare

… Steffen “Stilpirat” Böttcher’s Logbuch New York – ein Augenschmeichler

Nachdem das neueste “Logbuch” des Stilpiraten zeitbedingt nun schon einige Wochen unangetastet auf dem heimischen Wohnzimmertisch lag und auf seine Entjungferung wartete, war es nun gestern Abend endlich soweit. Der Stilpirat nimmt uns dieses Mal mit auf eine Zeitreise in “sein” New York vor 25 Jahren und heute. Damit hat es Steffen Böttcher wieder einmal geschafft mich mit seinen Photografien für kommende, eigene Projekte zu inspirieren.

Der Stilpirat war bereits vor 25 Jahren, also kurz nach dem Mauerfall in Deutschland, in New York und es hat sich, nach seiner Auffassung, in dieser Zeit nur die Farbe seines eigenen Bartes verändert. Dem kann man nur beipflichten. Bei der Betrachtung des neuesten Logbuches spürt man förmlich die Kraft und Inspiration, die für den Stilpiraten von dieser Stadt ausgeht. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Logbüchern wurde beim Logbuch “New York” ein großformatiges Layout gewählt, was den heimischen Bücherschrank an den Rand der Kapazität bringen dürfte, aber der fotografischen Größe und dem Ausdruck des Werkes gerecht wird. Die Komposition der Bilder spiegelt den “Moloch” New York und die Faszination, der jeder Besucher erliegt, eindrucksvoll wieder. Steffen Böttcher hat wieder einmal genau die Bilder gemacht, die der typische Tourist nicht fotografiert. Er hat einfach das Leben erfasst. Dieser Bildband ist ein echter Augen- und Sinnesschmeichler.

 

Artikel
0 Kommentare

… Fragen nicht nur für Buchblogger

Nachdem ich heute den Artikel  „Noch Fragen?“ von Uwe Kalkowski auf Kaffeehaussitzer gelesen habe, fühlte ich mich bewogen die “fünfzehn Blogfragen für Buchblogger“ von Stefan Mesch ebenfalls zu beantworten:

01 Das Lieblingsbuch meiner Mutter:

In meinem Elternhaus wurde immer viel gelesen. Angefangen damit, dass es eine Tageszeitung gab, was ja heutzutage als Randphänomen qualifiziert werden muß. Darüber hinaus wurden immer Bücher gelesen, meine Mutter hat und liest auch heute noch viel Belletristik. Dabei hat sie nie einen Autor oder Richtung bevorzugt. Da war von Charlotte Link über Ken Follet und John Grisham alles dabei. Auch wenn nie die große Weltliteratur dabei war, so hat die ständige Präsenz von Büchern und Zeitungen mich schon sehr früh an die ersten Bücher gebracht (Drei ???).

02 Das Lieblingsbuch meines Vaters:

Der Lesegeschmack meines Vaters lehnt sich eng an den meiner Mutter an. Es wird alles Querbeet gelesen, allerdings eher der Bereich Krimis und historische Romane, als Herzschmerzliteratur.

03 Ich führe einen typischen Buchblog, weil…

ich keinen typischen Buchblog führe. Ich schreibe auf, was mich beschäftigt in der Literatur und gerne schreibe ich auch über die Entstehung meiner fotografischen Reiseführer. Es handelt sich um den Versuch erlebtes oder von anderen erlebtes an Gleichgesinnte weiterzugeben.

04 Ich bin anders als die Blogs, die ich gern lese, weil…

… ich, gar nicht so anders bin. Die Blogs die ich lese sind nicht Mainstream. Meinungen werden kommuniziert, auch wenn sie nicht jedermanns Sache. 

05 Am Bloggen überrascht mich / beim Bloggen habe ich gelernt, dass…

… es gar nicht so einfach ist immer am Ball zu bleiben, wenn man den Blog nur so zum Spass betreibt.

06 Helfen Amazon-Rezensionen? Wobei? Wie?

Bei Büchern helfen sie nicht. Da wird gekauft, was gefällt, am liebsten aber im Bücherladen. Bei Bestellungen jenseits der Literatur verlasse ich mich auf die Schwarmintelligenz der Bewertenden.

07 Hilft Literaturkritik in Zeitungen und Magazinen? Wobei? Wie?

Mal ja, mal nein. Aber ich lasse mich gerne von Kritiken inspirieren Bücher zu kaufen. Noch lieber von Talkshows wie „3 nach 9“ … danach macht der Buchhändler immer Umsatz.

08 Helfen Blogs? Wobei? Wie? Wem?

Blogs helfen Gleichgesinnten sich zu einem gemeinsamen Thema auszutauschen. Technikblogs wie ifixit unterstützen wie ein Baumarkt bei der Reparatur von technischem Gerät und ohne chefkoch.de sowie frag-mutti.de ist der Alltag kaum vorstellbar.

09 Wahr oder falsch: “Ich blogge vor allem, weil ich mich über Bücher austauschen will und im persönlichen Umfeld nicht genug Menschen habe, mit denen ich das könnte.”

Wahr. Leider gibt es immer weniger Menschen mit denen man sich intellektuell austauschen kann. Nicht nur über Bücher.

10 Mein persönlicher Geschmack und meine Prinzipien beim Lesen und Bewerten:

Keine Präferenzen. Alles Querbeet, von Belletristik über Philosophie zu Kunstbänden.

11 Wer liest mich? Habe ich eine Zielgruppe?

Meine Zielgruppe ist jeder, der Spass hat sich mit anderen konstruktiv auszutauschen.

12 Habe ich Vorbilder?

Ein schlauer Mensch, dessen Name mir entfallen ist sagte einmal „Wer in andere Fußstapfen treten will, wird keine eigenen Spuren hinterlassen.“. 

13 Welche Ratschläge würde ich meinem früheren Lese-Ich geben? Kann man lernen, Bücher besser auszusuchen, zu entdecken und zu genießen? Wie?

Wenn man sich damit beschäftigt bestimmt. Ich tue das nicht. 

14 “Verlage brauchen mich für PR. Sie brauchen mich mehr, als ich sie brauche” …oder “Toll! Autoren und Presseabteilungen suchen Kontakt und bieten mir Bücher an. Was für ein Glück!” Was überwiegt?

Da ich diesen Blog ohne kommerzielle Absichten betreibe stehen diese Erwägungen nicht im Fokus.

15 Was soll sich tun in meinem Blog und in meinem Leser-/Schreiber-Leben in den nächsten fünf Jahren:

Das beantworte ich in fünf Jahren – Mein Wort darauf.

Was habe ich bei der Beantwortung dieser fünfzehn Fragen gelernt?  Stefan Mesch hat Fragen formuliert, die sich jeder, nicht nur der Blogautor, einmal beantworten sollte.