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… Silvesterurlaub mit dem Townie Fahrrad

Normalerweise nehmen wir ja unsere Fahrräder immer mit, wenn wir Urlaub an der Nordsee machen. Beim diesjährigen Silvesterurlaub auf Norderney dachten wir, dass wir uns einfach Räder leihen, für die knappe Woche Aufenthalt.

Da haben wir schon den ersten Kernfehler gemacht: „Einfach“ mal eben leihen, da ist der Ärger schon vorprogrammiert. Auf der Insel war nahezu jedes Fahrrad verliehen an die Touristenhorden, die hier über die Silvesterfeiertage einfallen. Bei Rad Peter hieß es dann… “dann müssen Sie ein „Townie“ nehmen”. Das klang erst einmal nicht ganz so positiv, aber weit gefehlt. Die luftbereiften Cruiser Fahrräder sind wohl das bequemste, was mir jemals untergekommen ist. Gewöhnungsbedürftig in der Optik und Sitzposition, aber dennoch vom Fahrkomfort eine Offenbarung. Das diese Fahrräder in die Kategorie „Cruiser“ eingeordnet werden, ist daher kein Zufall, mit Ausnahme des fehlenden Motorengeräusches fühlt man sich fast wie auf einer Harley. Wie sagt man jetzt der Familie, dass man so ein Rad auch zu Hause braucht? Frohes neues Jahr, mit oder ohne Townie.

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… den Wunsch keine Wasserkästen mehr zu schleppen

Wer kennt das nicht? Immer wieder Samstag die Fahrt zu dem Getränkemarkt des Vertrauens, um leere Wasserkästen abzuliefern und volle in den Kombi zu wuchten. Hat schon einmal jemand ausgerechnet, wie oft man jeden Wasserkasten in die Hand nimmt? Mindestens vier Mal darf man das schwere Teil (multipliziert mit der Anzahl der Wasserkästen) auf dem Weg vom Getränkeshop bis in den heimischen Keller in die Hand nehmen. Richtig, so schwer sind die Wasserflaschen aus Plastik ja nicht, aber sein wir doch mal ehrlich. Aus einer Glasflasche schmeckt Wasser tausend Mal besser, als aus so einem Plastikteil … dafür sind dann natürlich Wasserkästen mit Glasflaschen auch noch einmal unendlich schwerer. Als alter Hypochonder ist es darüber hinaus schwierig, wenn Glasflaschen dann doch einmal angeschlagen sind, den Inhalt mit Genuss doch noch zu verzehren.

Was also tun sprach Zeus? Wasser Genuss aus der Glasflasche, ohne sich jede Woche dem Bandscheibenvorfall ein Stück näher zu bringen. Die ultimative Lösung war für uns der Sodastream Crystal. Herkömmliches Leitungswasser, das ja bekannter Maßen zum Teil eine deutlich höhere Qualität hat als diverse Mineralwasser, wird in eine Glasflasche gefüllt, ab in den Sodastream. Durch mehrfaches drücken wird Kohlensäure in das Wasser gepumpt. Gerät öffnen, Mineralwasserflasche entnehmen und genießen. Also ab in den örtlichen Saturn und das Angebot mit drei Glasflaschen wahrgenommen. Wer es mag kann dem Wasser durch verschiedene, erhältliche Sirups auch noch Geschmack zuführen. Für den Puristen ist dies entbehrlich. 

Ein tolles und auch stylisches Gerät. Der Rücken wird es danken.

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Leipziger Straße – zwischen Potsdamer Platz und Alex

Faszinierend dieses Berlin würde Mr. Spock sagen. Auf der einen Seite der Puls von Manhatten am Potsdamer Platz. Clean und steril; Schickies und Mickys. Zweieinhalb Kilometer zu Fuß weiter brummt am Alexanderplatz das pralle Leben. Bongos, alle düfte des Orients und die Mützenhändler wollen wir natürlich auch nicht vergessen. An einem Bulettenstand dann das typische berliner Gespräch zwischen zwei Nachbarinnen. “Ja wir haben uns ja lange nicht gesehen – wa?”. “Stimmt das ist schon was her. Die Frau Müller ist übrigens gestorben.” “Ich weiss, vor zwei Jahren – wa.”. “Also dann bis bald, wir sehen uns jetzt bestimmt öfter.” – bestimmt so alle zwei Jahre, ob nötig oder nicht. Biegt man von der Leipziger Straße ab in das Nikolaiviertel, dann ist der Lärm der Großstadt von einer Sekunde zur anderen verschwunden. Faszinierend. 

Rathaus meets Alex

 

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…. den Streik bei der Lufthansa

Schreib @was über den Streik bei der Lufthansa. Da gibt es viel zu erzählen. Denn was macht man (n) wenn die Lufthansa streikt um in die Bundeshauptstadt zu kommen? Genau, man bucht nicht einfach um auf AirBerlin, nein, man(n) stellt sich dem letzten Abenteuer für echte Männer: Man(n) fährt mit der Deutschen Bahn. Zur Rettung der Bahn soll hier sofort gesagt werden: Es hat alles geklappt. Der Zug war pünktlich und die Fahrt verlief reibungslos…. wenn man von einigen Mitreisenden absieht. Den ersten Teil der Zugfahrt versüßte ein Mädel, das primär dadurch aufgefallen ist, dass sie alle paar Minuten glucksende Geräusche von sich gab und darüber gut gelacht hat – naja. Sie verliess mich in Bielefeld (ihr wisst schon, die Stadt die es nicht gibt). Ersetzt wurde sie durch eine weitere weibliche Reisebegleitung, die den Smalltalk nicht erfunden hat. Vielmehr würde ich sie als Reinkarnation eines Maschinengewehres sehen. Wortsalven ohne Feuerpause, denen es egal war, ob der Gegenüber überhaupt noch reagiert, denn schließlich muss gesagt werden, was gesagt werden muss – oder? Zum Glück dauerte diese “Heimsuchung” nur bis nach Hannover an und schwupp war sie weg. Ersetzt durch einen waschechten Berliner, der mir das Leben im allgemeinen und besonderen erklärt hat – wa? Vergessen werden soll natürlich nicht die verhärmte Dame, die bereits beim besteigen des Zuges in BIELEFELD, jedem erläutert hat, dass sie jetzt noch viel zu arbeiten habe und nicht weniger als fünzehn Minuten damit verbrachte alle Laptop Kabel zu organisieren und die Sitznachbarin zu einer Platzumsetzung zu nötigen. Als sie die letzte Strecke der Fahrt mit Reiskeksen und Früchtetee überbrückte war die Bahnfahrerwelt wieder in Ordnung.

Vielen Dank Lufthansa für diese Erfahrungswerte außerhalb der Senatoren Lounge – demnächst dann ohne Euch. Ab jetzt nur noch mit ….. nein, vergesst es …. nur noch mit AirBerlin 🙂

Man liest sich!