Schreib @was über den Streik bei der Lufthansa. Da gibt es viel zu erzählen. Denn was macht man (n) wenn die Lufthansa streikt um in die Bundeshauptstadt zu kommen? Genau, man bucht nicht einfach um auf AirBerlin, nein, man(n) stellt sich dem letzten Abenteuer für echte Männer: Man(n) fährt mit der Deutschen Bahn. Zur Rettung der Bahn soll hier sofort gesagt werden: Es hat alles geklappt. Der Zug war pünktlich und die Fahrt verlief reibungslos…. wenn man von einigen Mitreisenden absieht. Den ersten Teil der Zugfahrt versüßte ein Mädel, das primär dadurch aufgefallen ist, dass sie alle paar Minuten glucksende Geräusche von sich gab und darüber gut gelacht hat – naja. Sie verliess mich in Bielefeld (ihr wisst schon, die Stadt die es nicht gibt). Ersetzt wurde sie durch eine weitere weibliche Reisebegleitung, die den Smalltalk nicht erfunden hat. Vielmehr würde ich sie als Reinkarnation eines Maschinengewehres sehen. Wortsalven ohne Feuerpause, denen es egal war, ob der Gegenüber überhaupt noch reagiert, denn schließlich muss gesagt werden, was gesagt werden muss – oder? Zum Glück dauerte diese “Heimsuchung” nur bis nach Hannover an und schwupp war sie weg. Ersetzt durch einen waschechten Berliner, der mir das Leben im allgemeinen und besonderen erklärt hat – wa? Vergessen werden soll natürlich nicht die verhärmte Dame, die bereits beim besteigen des Zuges in BIELEFELD, jedem erläutert hat, dass sie jetzt noch viel zu arbeiten habe und nicht weniger als fünzehn Minuten damit verbrachte alle Laptop Kabel zu organisieren und die Sitznachbarin zu einer Platzumsetzung zu nötigen. Als sie die letzte Strecke der Fahrt mit Reiskeksen und Früchtetee überbrückte war die Bahnfahrerwelt wieder in Ordnung.
Vielen Dank Lufthansa für diese Erfahrungswerte außerhalb der Senatoren Lounge – demnächst dann ohne Euch. Ab jetzt nur noch mit ….. nein, vergesst es …. nur noch mit AirBerlin 🙂
Man liest sich!